{"id":767,"date":"2012-08-05T17:20:18","date_gmt":"2012-08-05T17:20:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.anneschuessler.com\/?p=767"},"modified":"2012-08-05T17:20:20","modified_gmt":"2012-08-05T17:20:20","slug":"kindheit-und-nostalgiekram-marillenknodel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/?p=767","title":{"rendered":"Kindheit und Nostalgiekram: Marillenkn\u00f6del"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" border=\"0\" alt=\"Kn\u00f6del\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/DSC_1213_small.jpg\" \/><\/p>\n<p>Die ersten vierzehn Jahre meines Lebens wohnten wir bei meinen Gro\u00dfeltern im Haus. F\u00fcr die Eltern vermutlich nicht allzu unpraktisch, f\u00fcr mich&nbsp;haupts\u00e4chlich sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Auch Mittagessen gab es oft bei Oma und Opa, da gab es selbstgemachte H\u00fchnersuppe mit H\u00fchnerherz und allem drum und dran, ganze Forellen lagen in der K\u00fcche, an Sankt Martin gab es Lebkuchen und Heiligabend gab es immer Heringssalat (von dem ich nie probiert habe), und wann immer ich wollte gab es das beste Tomatenbrot der Welt.<\/p>\n<p>Und Marillenkn\u00f6del gab es. Die hie\u00dfen bei uns auch immer Marillenkn\u00f6del, obwohl wir ja mit \u00d6sterreich gar nichts am Hut haben. Man darf also auch meinetwegen Aprikosenkn\u00f6del sagen, wenn einen das weniger verwirrt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" border=\"0\" alt=\"Aprikosen\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/DSC_1207_small.jpg\" \/><\/p>\n<p>Gestern gab es bei uns auch Marillenkn\u00f6del, so wie ich das von Oma und Opa kenne. Dazu muss man schon mal von vornherein zugeben, dass der Kn\u00f6delteig ganz simpel von Pfanni kommt, da hatte wohl auch Oma keinen Bock drauf, den selbst zu machen. Das macht die Sache aber umso einfacher und lecker ist es sowieso.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" border=\"0\" alt=\"Kn\u00f6del\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/DSC_1210_small.jpg\" \/><\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>Marillenkn\u00f6del<br \/><\/strong>f\u00fcr 4 Personen<\/p>\n<p>1 Packung Kn\u00f6delteig halb und halb (f\u00fcr 12 Kn\u00f6del)<br \/>10 bis 12 Aprikosen<br \/>10 bis 12 Zuckerst\u00fccke<br \/>ein gutes St\u00fcck Butter<br \/>Semmelbr\u00f6sel<br \/>Zucker und Zimt zum Bestreuen<\/p>\n<p>1. Aus dem Kn\u00f6delteigpulver nach Anweisung Kn\u00f6delteig herstellen.<\/p>\n<p>2. Aprikosen aufschneiden und entkernen. In die Kernmulde jeweils ein St\u00fcck W\u00fcrfelzucker legen (ich hatte keinen W\u00fcrfelzucker und hab einfach ein bisschen von der Zimtzucker-Mischung reingebastelt, das ist aber ungleich nerviger).<\/p>\n<p>3. Jeweils ein gutes St\u00fcck von dem Kn\u00f6delteig abstechen, in der Hand flachdr\u00fccken und eine Aprikose darin einwickeln und sch\u00f6n festdr\u00fccken. Die ganze Aprikose muss mit ausreichend Teig umwickelt sein. (Bei mir reichte es f\u00fcr 11 kleine Aprikosen.)<\/p>\n<p>4. Kn\u00f6del nach Packungsanweisung kochen.<\/p>\n<p>5. Semmelbr\u00f6sel mit ein bisschen Butter in einer Pfanne anr\u00f6sten, beiseite stellen. Kurz bevor die Kn\u00f6del fertig sind, Butter zerlassen und ebenfalls beiseite stellen.<\/p>\n<p>6. Die Kn\u00f6del mit zerlassener Butter, ger\u00f6steten Semmelbr\u00f6seln und Zimtzucker servieren, das kann dann jeder so \u00fcber die Kn\u00f6del verteilen, wie er es mag. Lecker.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><img decoding=\"async\" border=\"0\" alt=\"Kn\u00f6del\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/DSC_1211_small.jpg\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ersten vierzehn Jahre meines Lebens wohnten wir bei meinen Gro\u00dfeltern im Haus. F\u00fcr die Eltern vermutlich nicht allzu unpraktisch, f\u00fcr mich&nbsp;haupts\u00e4chlich sch\u00f6n. 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