{"id":534,"date":"2012-05-28T17:14:59","date_gmt":"2012-05-28T17:14:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.anneschuessler.com\/?p=534"},"modified":"2012-05-31T06:24:01","modified_gmt":"2012-05-31T06:24:01","slug":"cocola-endlich-ein-vietnamese-in-essen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/?p=534","title":{"rendered":"CoCoLa: Endlich ein Vietnamese in Essen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC_0264_small.jpg\" alt=\"Speisekarte\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Es wurde aber auch langsam Zeit. Den besten (und, na ja, vermutlich einzigen) Thail\u00e4nder in Essen haben wir ja direkt vor der T\u00fcr, die wenigen Japaner sind auch schon durchprobiert (es sei denn, wir haben einen \u00fcbersehen), aber ein vietnamesisches Restaurant gab es bislang meines Wissens noch nicht. (Und wenn ich mich da irre, so bitte ich um unverz\u00fcgliche Meldung, das geht ja nicht an, dass ich hier ausgerechnet ein vietnamesisches Restaurant\u00a0nicht kenne.)<\/p>\n<p>Jetzt haben wir auf jeden Fall das CoCoL\u00e1 auf der Zweigertstra\u00dfe, direkt beim Landgericht. Schon vor ein paar Wochen sind wir hier lang gelaufen, und ich war hocherfreut, als ich das Schild erblickte, auf dem die Er\u00f6ffnung eines vietnamesischen Restaurants angek\u00fcndigt wurde. Auf dem kleinen R\u00fcttenscheid-Spaziergang am Freitag lief ich wieder mal die Zweigertstra\u00dfe runter und endlich, endlich war aus der Ank\u00fcndigung Tatsache geworden. Das CocoL\u00e1 hatte seinen ersten Tag ge\u00f6ffnet. Ein Blick auf die Speisekarte und ich wusste schon, ich muss hier unbedingt schnellstm\u00f6glich hin. Es stand n\u00e4mlich <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Vietnamese_iced_coffee\">C\u00e0 Ph\u00ea Sua D\u00e1<\/a>\u00a0drauf,\u00a0mein Lieblingskaffeegetr\u00e4nk, das man uns in Vietnam morgens in den Schulungsraum brachte und das ich so geliebt habe. Aber dazu sp\u00e4ter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC_0282_small.jpg\" alt=\"Von au\u00dfen\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Heute, am Pfingstmontag,\u00a0machen der Mann und ich uns dann also auf zum CoCoL\u00e1, setzen uns drau\u00dfen in die Sonne und bestellen flei\u00dfig los. Zun\u00e4chst empfiehlt uns der wunderbare Service einen erfrischenden Limettendrink, der auch schon gebracht wird, w\u00e4hrend wir noch die Speisekarte durchgehen. Die ist auch sch\u00f6n aufger\u00e4umt, \u00fcberfordert nicht und bietet doch sehr sch\u00f6n originale vietnamesische K\u00fcche (so weit ich das als Laie beurteilen kann). Also die Sorte europ\u00e4isierte originale K\u00fcche, bei der man nicht mit seltsamen Zutaten rechnen muss.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC_0262_small.jpg\" alt=\"Limettendrink\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Ich nehme das Er\u00f6ffnungsmen\u00fc mit Fr\u00fchlingsrollen zur Vorspeise, gegrilltem Schweinenacken auf Reisnudeln und wei\u00dfen Bohnen mit Klebreis und Kokosmilch als Nachtisch. Der Mann verzichtet auf Vor- und Nachspeise und nimmt ein scharfes Curry mit frittierter Ente und Gem\u00fcse.<\/p>\n<p>Die Fr\u00fchlingsrollen sind lecker, aber\u00a0tendenziell eher\u00a0unspektakul\u00e4r, Fr\u00fchlingsrollen eben. Beim n\u00e4chsten Mal nehme ich doch lieber die unfrittierten, die ich mittlerweile ja deutlich lieber mag. Im CoCoL\u00e1 kann man \u00fcbrigens auch eine Fr\u00fchlingsrollenplatte zum Selbstrollen bestellen, mit verschiedenen F\u00fcllungen und Dips.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC_0267_small.jpg\" alt=\"Fr\u00fchlingsrollen\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Der Schweinenacken auf Reisnudeln mit Salat schmeckt wie erwartet lecker und sch\u00f6n frisch, genau das richtige f\u00fcr so einen Sommertag. Auch das Curry vom Mann sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch so. Und zwar anscheinend so gut, dass sich der Mann sogar an die sonst so verhassten Auberginen traut (und das will was hei\u00dfen). Die Ente ist au\u00dfen sch\u00f6n knusprig, das Gem\u00fcse frisch und knackig, der Reis zu einem h\u00fcbschen T\u00fcrmchen geformt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC_0269_small.jpg\" alt=\"Schweinenacken\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC_0272_small.jpg\" alt=\"Ente\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Zum Nachtisch begeben wir uns dann nach drinnen, denn\u00a0in der Sonne besteht doch so langsam akute Sonnenbrandgefahr. Ich mag ja diese seltsamen asiatischen Nachtische mit Bohnen (ganz oder als Mus), Klebreis, Mais und Kokosmilch, aber auch die Teigschleifen klingen sehr gut und au\u00dfergew\u00f6hnlich. Wem das zu exotisch ist, der kann immer noch zu Gr\u00fcnteeeis, gebackenen Bananen oder Cr\u00e8me Br\u00fbl\u00e9e mit Tonkabohnen greifen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC_0279_small.jpg\" alt=\"Nachtisch\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Also l\u00f6ffle ich noch sehr angetan meinen Nachtisch und dann geht&#8217;s zum (n\u00e4chsten) Highlight, dem vorhin schon angek\u00fcndigten C\u00e0 Ph\u00ea Sua D\u00e1. Der kommt wie beschrieben noch mit Br\u00fchvorrichtung an den Tisch und tropft dann so langsam vor sich hin, w\u00e4hrend wir noch sehr ausf\u00fchrlich erkl\u00e4rt bekommen, was das jetzt alles ist und wie man das dann macht (mit dem wertvollen Hinweis \u201cDas geht eigentlich nicht ohne Schlabbern\u201d). Irgendwann siegt die Ungeduld und ich kippe frisch gebr\u00fchten Kaffee samt ges\u00fc\u00dfter Kondensmilch in das Glas mit den Eisw\u00fcrfeln, obwohl der Kaffee noch nicht vollst\u00e4ndig durchgetropft ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC_0281_small.jpg\" alt=\"Ca Phe Sua Da\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Hach. So sch\u00f6n. So lecker. So erfrischend. Und alles so sch\u00f6n liebevoll. Sp\u00e4testens jetzt habe ich das CoCoL\u00e1 in mein kleines Kulinarierherz geschlossen und m\u00f6chte baldm\u00f6glichst wieder kommen. Da steht noch einiges auf der Karte, was ich noch probieren will. Au\u00dferdem: Service top, sehr aufmerksam, freundlich und hilfsbereit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC_0275_small.jpg\" alt=\"H\u00fcte\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>F\u00fcr die, die in der N\u00e4he des CoCoL\u00e1 arbeiten oder wohnen noch der kleine Hinweis, dass es hier auch Mittagstisch gibt. F\u00fcr 6,90 Euro t\u00e4glich eine kleine Auswahl an Tagesgerichten inklusive Vorspeise. Halte ich f\u00fcr eine gute Alternative zu dem bereits bestehenden gastronomischen Angebot rund um Landgericht, Polizeipr\u00e4sidium und Krankenhaus. Dann bleibt mir nur, dem CoCoL\u00e1 allen Erfolg beim Start in die Essener Gastronomie zu w\u00fcnschen. Ich dr\u00fccke beide Daumen und werde bestimmt\u00a0bald wieder dort aufschlagen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC_0276_small.jpg\" alt=\"Innen\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p><em>CoCoL\u00e1<br \/>\nKortumstra\u00dfe 43<br \/>\n45130 Essen<br \/>\n<\/em><em>Telefon: 0201\/79 98 94 80<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/co-co-la.de\/\">co-co-la.de<\/a><\/p>\n<p><em>\u00d6ffnungszeiten: Mo.\u00a0&#8211;\u00a0So.: 11:30\u00a0&#8211;\u00a022:00 Uhr<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wurde aber auch langsam Zeit. Den besten (und, na ja, vermutlich einzigen) Thail\u00e4nder in Essen haben wir ja direkt vor der T\u00fcr, die wenigen Japaner sind auch schon durchprobiert (es sei denn, wir haben einen \u00fcbersehen), aber ein vietnamesisches Restaurant gab es bislang meines Wissens noch nicht. 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