{"id":1071,"date":"2014-05-17T09:19:47","date_gmt":"2014-05-17T09:19:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.anneschuessler.com\/?p=1071"},"modified":"2014-05-17T09:25:39","modified_gmt":"2014-05-17T09:25:39","slug":"whats-beef-in-dusseldorf-jetzt-auch-mit-bakery","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/?p=1071","title":{"rendered":"What&#8217;s Beef in D\u00fcsseldorf &#8211; Jetzt auch mit Bakery"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Theke\" alt=\"Theke\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSC_0204_small.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Donnerstag, 12 Uhr auf der Immermannstra\u00dfe in D\u00fcsseldorf, mitten im Japanviertel, wo man sonst eher eines der zahlreichen japanischen Restaurants besucht. Aber ich werde heute kein Sushi essen, auch keine Nudelsuppe. Ich bin hier, um die Burger bei <a href=\"http:\/\/whatsbeef.de\/\">What&#8217;s Beef<\/a> zu probieren. Seit ich vor Monaten auf Instagram <a href=\"http:\/\/instagram.com\/p\/g8uUD9RhqS\/\">ein Bild eines der unglaublichen Milchshakes von What&#8217;s Beef<\/a> entdeckte, wollte ich hier sowieso dringend hin, da kam die Einladung zum Presselunch wie gerufen.<\/p>\n<p>Kurz vor zw\u00f6lf stehe ich also im rot gekachelten Restaurant. Unz\u00e4hlige Bilder an den W\u00e4nden, hier gucken einem Prominente beim Burgeressen zu. Im Restaurant wuseln schon ziemlich viele Journalisten und Menschen mit Kamera durcheinander, endlich bin ich mal nicht die einzige, die eher versch\u00e4mt die Kamera z\u00fcckt, um den Restaurantbesuch zu dokumentieren. Hier darf ich, hier soll ich sogar und mit meiner kleinen Nikon total underteched. Irgendwann werden wir nach nebenan gebeten, es geht los. Schnell noch eine hausgemachte Limonade besorgt, im Henkelglas mit gepunktetem Strohhalm und Obstscheibchen, dann f\u00e4ngt Selim Varol an zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Limonade\" alt=\"Limonade\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSC_0234_small.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Seit knapp einem Jahr gibt es das What&#8217;s Beef jetzt und das Konzept von Qualit\u00e4tsburgern im New-York-Ambiente geht auf. Das What&#8217;s Beef hat sich vergr\u00f6\u00dfert, von 38 auf 90 Pl\u00e4tzen. Zus\u00e4tzlich gibt es weiterhin 60 Pl\u00e4tze auf der Terrasse. Auch die Speisekarte wurde erweitert, wo es vorher &#8222;Aller guten Dinge sind drei&#8220; hie\u00df, gibt es jetzt vier. Vier Burger, vier Salate, vier Beilagen und vier Desserts. Neben dem normalen Burger mit Hackfleisch gibt es noch die Wagyuvariante, au\u00dferdem sowohl einen vegetarischen Burger und eine vegane Variante mit Portobellopilz und Tr\u00fcffelmayo aus Mandelmilch, die Selim auch den anwesenden Nichtvegetariern empfiehlt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Kunst\" alt=\"Kunst\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSC_0207_small.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Doch die Erweiterung des What&#8217;s Beef h\u00f6rt nicht bei mehr Pl\u00e4tzen und gr\u00f6\u00dferer Karte auf. Neben der Burgerk\u00fcche gibt es in Zukunft auch eine hauseigene Bakery, die sich auch farblich abhebt. Nicht rot, sondern hellgr\u00fcn gekachelt ist die neue Patisseriek\u00fcche im What&#8217;s Beef. Au\u00dferdem neu im Programm: Von Freitag bis Sonntag und an Feiertagen gibt es jetzt American Breakfast, stilecht nicht nur mit American Pancakes und Eggs Benedict, sondern auch mit unlimited Kaffee und Tee aus dem Samovar. Das l\u00e4sst mich besonders aufhorchen. Seit Jahren schon sind wir unterwegs in der Mission, irgendwo in Deutschland einen original amerikanischen Pfannkuchen zu finden. Bislang waren die Ergebnisse eher bescheiden und so musste ich selber lange in der K\u00fcche testen, bis ich das perfekte Rezept fand. Ob das What&#8217;s Beef hier schafft, was bisher noch niemand schaffte? Ich schreibe &#8222;American Breakfast im What&#8217;s Beef testen&#8220; auf meine mentale To-Do-Liste und probiere meine Limonade, etwas s\u00fc\u00df, aber so mag ich das und vor allem sch\u00f6n erfrischend und k\u00fchl.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Selim\" alt=\"Selim\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSC_0231_small.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Mit den Neuigkeiten ist jetzt auch gut. Es reicht ja auch. Ansonsten, so verspricht Varol, bleibt alles, wie es ist: N\u00e4mlich gut. Das Fleisch kommt aus der Region und wird in der K\u00fcche live gegrindet, die Kartoffeln f\u00fcr die Pommes Frites kommen aus Kaarst und werden lediglich geschruppt, geschnitten und frittiert. Serviert werden sie mit Petersilie und groben Salz. Au\u00dferdem gibt es ja noch Pommes Frites aus S\u00fc\u00dfkartoffeln, die ich auch probiere und die (wie erwartet) auch \u00fcberzeugen. Nichts ist hier aus der Tiefk\u00fchltruhe, sagt Varol, wenn m\u00f6glich, kommen die Zutaten aus der Region. Auch auf Bio wird hier Wert gelegt, aber die Priorit\u00e4t bleiben Regionalit\u00e4t und Transparenz.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Theke\" alt=\"Theke\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSC_0206_small.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Dann bekomme ich meinen Cheeseburger. Besteck gibt es keins, daf\u00fcr ausreichend Servietten und ein Erfrischungstuch. Das braucht man auch, denn der Burger ist saftig, das Fleisch schmeckt angenehm rauchig. So muss es sein, da nimmt man auch in Kauf, dass man beim Essen wohl eher unfotogen und etwas ungelenk wirkt, wenn man versucht, den Burger m\u00f6glichst unfallfrei zu essen. Und es ist ja nicht so, als ob nicht immer noch Menschen mit Kameras rumlaufen w\u00fcrden. Ketchup, Mayonnaise und Senf gibt es an einer Station. Auch eingelegte Jalapenoscheiben f\u00fcr etwas mehr Sch\u00e4rfe bekommt man hier, ich bleibe aber klassisch. Beim n\u00e4chsten Mal kann ich mir meinen Burger ja immer noch selber bauen, vielleicht zu Abwechslung mit Avocado oder Ziegenk\u00e4se. Wer weniger einfallsreich ist, kann auch einen der Kombinationsvorschl\u00e4ge nehmen: &#8222;Selim&#8217;s ABC&#8220; mit Avocado, Bacon und Cheddar zum Beispiel oder den &#8222;Mr. Burns&#8220; mit Chili. Jalapenos, Cheddar und Zwiebelringen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Burger\" alt=\"Burger\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSC_0250_small.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Wer gar keinen Burger m\u00f6chte, kann auch zum Fleisch ohne Br\u00f6tchen greifen. Entrecote und Spare Ribs stehen ebenso auf der Karte wie Filet Mignon und Beef Tagliata. Aber auch, wenn\u00a0sich im What&#8217;s Beef alles ums Fleisch dreht, so betont Varol, dass es ihm lieber ist, wenn die Leute weniger, aber daf\u00fcr gutes Fleisch essen. Vegetarische Optionen gibt es neben den beiden Burgervarianten auch bei den Beilagen, Coleslaw und Roasted Veggies stehen auf der Karte und nat\u00fcrlich K\u00e4sekuchen und Milchshakes.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Ketchupstation\" alt=\"Ketchupstation\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSC_0210_small.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Franchises, die Varol Friendchises nennt, sind geplant. Zun\u00e4chst soll es in sechs gro\u00dfen St\u00e4dten weitergehen. K\u00f6ln, Dortmund, Hamburg, M\u00fcnchen, Frankfurt und Stuttgart stehen auf der Liste. Nach Berlin soll es auch gehen, auch hier, wo diese neue Art des Burgeressens sich schon gut etabliert hat, ist noch Platz f\u00fcr Varols Vision eines Burgerrestaurants. Warum auch nicht? Das Konzept ist durchdacht und wird ganz offenbar mit Liebe zum Detail gelebt. Und auch Varols zweite Leidenschaft, die Kunst, macht nicht vor der T\u00fcr seines Restaurants Halt. Die Bilder sind alle aus seiner Sammlung, au\u00dferdem verweist er auf den Fleischengel, eine kleine Statue im beleuchteten Kasten, den wir uns unbedingt noch angucken sollen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Fleischengel\" alt=\"Fleischengel\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/IMG_5478_small.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Zum Abschied gibt es eine \u00dcberraschung aus der Patisserie. Im Pappkarton steckt ein kleiner Nachtischburger. Das Br\u00f6tchen ein Macaron, das Fleisch ist Schokoladencreme. Okay. Ich bin \u00fcberzeugt. Wer mir Macaronburger schenkt, kann kein schlechter Mensch sein und erst recht keine schlechten Burger machen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Macaronburger\" alt=\"Macaronburger\" src=\"https:\/\/blog.anneschuessler.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/IMG_5477_small.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>What&#8217;s Beef<br \/>\nImmermannstra\u00dfe 24<br \/>\n40215 D\u00fcsseldorf<br \/>\n0700 \/ 50 50 50 50<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/whatsbeef.de\/\">http:\/\/whatsbeef.de\/<\/a><\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten: Mo.\u00a0&#8211;\u00a0So.: 12:00 Uhr bis Mitternacht, American Breakfast gibt es Fr.\u00a0&#8211;\u00a0So. und an Feiertagen\u00a0von 9:00 Uhr bis 14 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag, 12 Uhr auf der Immermannstra\u00dfe in D\u00fcsseldorf, mitten im Japanviertel, wo man sonst eher eines der zahlreichen japanischen Restaurants besucht. Aber ich werde heute kein Sushi essen, auch keine Nudelsuppe. 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