Ruhrfeuer: Currywurstsossen-Testessen bei “Mampf”-Fred

Brüder

An Christi Himmelfahrt zieht es mich nach Essen-Fulerum. Da wollen ich und vier Mädels des neu gegründeten Blogowski-Netzwerks die Currywurstsoßen “Ruhrfeuer” der Schaschlikbrüder testen. Die haben nämlich neben der Kultbude von “Mampf”-Fred einen kleinen Currywurststand aufgebaut und da kann man dann die leckere Soße nicht nur testen, sondern sich auch noch freiwillig vor laufender Kamera ein bisschen zum Affen machen. Wenn man sich das traut, kriegt man die Wurst sogar für umme. Und da ich ja im Grunde meines Herzens eine Rampensau bin, weiß ich schon, dass ich dieses Angebot kaum ausschlagen kann. RUHM UND WURST! Da muss ich doch nicht lange nachdenken.

Vorgespräch

Erstmal wird aber einer der Schaschlikbrüder von uns ausgequetscht. Dass das mit der Soßenproduktion eher so ein Zufall war, erfahren wir. Timo Winter und Dietmar Haubold sind beide Köche und beliefern als Cateringservice Seniorenheime. Die Ruhrfeuer-Currywurstsoße entstand eher aus Lust und Laune und als immer mehr Freunde nachfragten und auch was haben wollten, dämmerte es den beiden so langsam, dass sie da auf eine neue Geschäftsidee gestoßen waren. Mittlerweile wird die Ruhrfeuer-Soße nicht nur im eigenen Webshop, sondern auch in vielen Läden verteilt übers ganze Ruhrgebiet verkauft. Und wer spät abends noch einen Soßennotfall hat, der kann sich sogar auf zu “Mampf”-Freds Bude machen, da gibt’s auch welche.

Die beiden gekreuzten Chilischoten auf dem Logo sind im Übrigen eine Anspielung auf das Sansibar-Logo. Deren Currysoße kann nämlich angeblich nix, die Ruhrfeuer-Soßen hingegen, so wird uns schon mal versichert, können einiges und sind dabei ausschließlich aus natürlich Zutaten hergestellt. Aber halt! Sowas müssen wir natürlich selbst testen. Also auf zur Tat und zum Biertisch am Bratwurststand.

Currywurst

So sieht die Wurst mit Ruhrfeuer-Soße aus, und schmecken tut sie wirklich großartig. Getestet wird die Soße mit Schärfegrad 2 (“Ordentlich”). Tatsächlich muss ich nachher ein bisschen schniefen, aber die Soße hat eine angenehme Schärfe, die einem nicht gleich die Geschmacksknospen wegbrennt und ist eben nicht nur scharf, sondern auch sehr fruchtig. Außerdem meine ich kleine Zwiebel- und Paprikastücken und ganze grüne Pfefferkörner identifizieren zu können. Das Gesamturteil lautet: Echt lecker.

“Wollt ihr nicht mal eine Bude aufmachen?” fragt Claudia. “Also, wenn ich wüsste, es gibt eine Currywurstbude, wo’s die Soße gibt, ich würd nirgendwo anders mehr hingehen.”

Eine Bude wollen die Schaschlikbrüder aber erstmal nicht eröffnen, da sie mit ihrem “richtigen” Job und der Soßenproduktion nebst Aktionen wie der heutigen schon genug ausgelastet sind. Das ist natürlich verständlich, aber auch schade.

Leer

Gestärkt schreiten Juli, Claudia und ich dann frisch zur Tat. Wir besprechen kurz das Skript, leider kennt keine den Text des Grönemeyer-Currywurst-Liedes, also beschränken wir uns auf lautes Skandieren, synchrones Wurstessen und ladylikes In-Ohnmacht-Fallen. Nachher hat der Kameramann Tränen in den Augen. Er behauptet vor Lachen, es könnte aber auch schiere Verzweiflung sein. Das Ergebnis gibt’s dann wohl demnächst im Netz zu sehen. Ich werde darauf hinweisen, auch wenn ich auch ein bisschen Angst davor habe.

Schild

Das selbstgebastelte “GeschmacksPOTTential”-Schild schenkt Juli den beiden Brüdern dann auch direkt, und es wird schön vor dem Brötchenkorb platziert. Dann räumen wir so langsam das Feld für die nächsten Gäste, bedanken uns noch mal für die nette Bekümmerung mit Gratiswurst und Unterhaltung und machen uns davon.

Stand

Schön war das, super Wetter, super Currywurst, total sympathische Soßenhersteller und überhaupt. Ich spreche eine unbedingte Kaufempfehlung für die Ruhrfeuer-Soßen aus. Die Schaschlik-Brüder findet man auch auf Facebook sowie Twitter, und ist dort dann auch gut informiert über anstehende Wurst-Aktionen. Es lohnt sich.

http://www.schaschlikbrüder.de/

Artikel über die Schaschlikbrüder im Westen

Bei “Mampf”-Fred
Humboldtstraße 190
45149 Essen

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1 Comment

  1. Pingback: Blogowski-Sause #2, Teil 2: Ruhrfeuer-Currysoßen-Testen bei Mampf-Fred | Ach komm, geh wech!

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